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Heute möchte ich gerne mit einer Reihe zu meiner Fotoausrüstung starten! Ich möchte dir, in mehreren Beiträgen, meine Ausrüstung nach und nach vorstellen.

Neben dem Wandern, Biken und Reisen, ist die Fotografie eine weitere große Leidenschaft von mir. Ich habe 2012 mit dem fotografieren angefangen und mir meine erste Spiegelreflexkamera gekauft. Hauptsächlich fotografiere ich seit dem Landschaften und ich mache sehr gerne Langzeitbelichtungen. Wenn wir draußen unterwegs sind, ist immer eine Kamera dabei. Ich stehe aber auch gerne einmal extra früh auf, um einen schönen Sonnenaufgang zu fotografieren!

Seit ich mit dem fotografieren angefangen habe, hat sich so einiges an Ausrüstung bei mir angesammelt! Einiges ist über die Jahre dazu gekommen und anderes ist, nach ausgiebigen testen, wieder aus meinem Equipment verschwunden oder durch neues, besseres ersetzt worden.

Neben meiner DSLR besitze ich mittlerweile noch eine Kompaktkamera, mehrere Objektive, Filter, Stative, Akkus, GoPro und so weiter. Was ich da so alles habe, möchte ich dir gerne in dieser Reihe vorstellen.

Den Anfang machen heute meine Kameras. Außerdem möchte ich dir in diesem Beitrag ein paar kurze Tipps zum Kamerakauf geben!

Und mit den Tipps zum Kamerakauf starte ich auch gleich.

Kamerakauf

Zunächst solltest du dir überlegen, was du fotografieren möchtest. Danach kann sich die Art der Kamera richten, die evtl. für dich in Frage kommt.

Brauchst du deine Kamera nur für Schnappschüsse oder um ab und an ein paar schöne Bilder im Urlaub oder auf einer Wanderung zu machen, dann reicht dir vielleicht schon die Kamera deines Smartphones oder eine günstige Kompaktkamera.

Möchtest du Porträts mit geringer Schärfentiefe machen und Landschaften fotografieren oder möchtest du sogar Langzeitbelichtungen machen, dann ist eine Spiegelreflexkamera oder Spiegellose Systemkamera eher etwas für dich. An diesen kannst du zum Beispiel die Objektive tauschen und mit Zubehör, wie Filtern, arbeiten.

Auch für Sport- und Tieraufnahmen eignen sich Spiegelreflex- und Spiegellose Kameras am besten.

Alle Kameras haben ihre Vor- und Nachteile, auf die ich in einem extra Beitrag einmal eingehen werde.

Hast du dich für einen Kamertypen entschieden, empfehle ich dir, in einen Elektronikmarkt zu gehen und dir verschiedene Kamerahersteller anzusehen und die Kameras in die Hand zu nehmen. Wie liegt die Kamera in deiner Hand? Kommst Du an alle Knöpfe, den Auslöser etc. gut dran? Wie liegt dir die Menüführung der Kamera? So habe ich mich für meine erste Canon EOS 650D* entschieden und ich bin bei Canon geblieben.

Weitere Merkmale, auf die du dann bei deinem Kamerakauf achten solltest sind:

  • Größe und Gewicht der Kamera -> Handhabung
  • eine gute Bildqualität – was definitiv auch an einem guten Objektiv liegt!
  • Geschwindigkeit
  • Bildstabilisator
  • Megapixel – wenn die Bilder z.B. in Großformat an die Wand gehängt werden sollen
  • Monitor (schwenkbar, Größe)
  • Optischer oder digitaler Sucher
  • gibt es ordenliches Zubehör – vor allem Objektive, Ersatzakkus, Blitzgeräte

Meine Kameras

Spiegelreflexkamera

Ich fotografiere zur Zeit mit zwei Kameras. Einmal mit meiner Spiegelreflexkamera Canon EOS 77D* und mit meiner Kompaktkamera Canon G7X MarkII*.

Canon EOS 77D*

 

Die Canon EOS 77D habe ich mir letztes Jahr neu gekauft. Im Vergleich zu meiner alten EOS 650D hat die EOS 77D keine revolutionären Neuheiten, es gibt aber einige tolle Neuerungen, die mich zum Kauf bewegt haben.

Da wären einmal das Status-LCD Display auf der Oberseite, WLAN und Bluetooth Verbindung, zwei Einstellräder zum einstellen der Blende und Verschlusszeit, ein schnellerer Autofokus und mehr Messfelder, sehr schnelle Serienbilder und sie ist ist im ganzen etwas leichter.

Meiner Meinung nach, ist die Bildqualität sehr gut und die Farbdarstellung ist sehr kräftig! Auch die Schärfe und die Detailwiedergabe passen gut für mich.

Hier noch ein paar technische Daten:

  • Auflösung: 6.000 × 4.000 Pixel, 24 MP
  • Chip-Größe: 22,3 × 14,9 mm
  • Objektiv: EF/EF-S-Bajonett; 18-55 mm (28,8-88 mm KB); F4,0-5,6
  • Integrierter Bildstabilisator: nein; abhängig vom Objektiv
  • Verschlusszeiten:  Bulb; 30 bis 1/4.000 s
  • Belichtungsmodi: Vollautomatik; P, S, A und M; Effekt- und Szenenmodi
  • ISO: 100-25.600 (zusätzlich 51.200)
  • Autofokusfelder: 45 AF-Felder auf AF-Sensor; Kreuzsensoren
  • Sucher: optischer SLR-Sucher;
  • Live-View per Umschaltung
  • LCD: 7,7 cm; 1,04 Mio. Bildpunkte
  • Klapp- und Schwenkdisplay
  • Preis (UVP): 949 Euro (Body mit EF-S 18-55mm Kit Objektiv)

Fazit

Eine sehr gute DSLR, die, meiner Meinung nach, gut für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet ist! Ich bin vollkommen zufrieden mit der Handhabung der Kamera. Die neuen Bedienelemente haben sich für mich bewährt, ich kann schneller Einstellungen vornehmen. Ebenfalls sehr angenehm finde ich das Schulterdisplay, durch das ich meine Einstellungen immer schnell im Blick habe.

Kompaktkamera

Letzten Dezember habe ich mir eine weitere Kamera zugelegt und zwar eine Kompaktkamera. Gerade bei Wanderungen oder wenn wir mir dem Fahrrad unterwegs sind, ist es doch oft schwer (und auch unnötig) die ganze DSLR Ausrüstung mit zu schleppen.

Die Kamera sollte klein sein, aber dennoch gute Bilder machen und mir manuelle Einstellmöglichkeiten bieten. Außerdem war mir wichtig, dass sie gute Videos macht. Nach einige Recherchen fiel dann die Entscheidung auf die:

Canon G7X MarkII*

Die G7X ist, mit 319g, wirklich eine leichte Kompaktkamera, die sehr angenehm zum mitnehmen ist. Sie passt leicht in jede Jackentasche und auch im Rucksack nimmt sie kaum Platz weg. Da die Lamellen des Objektives leider etwas dünn und leichtgängig sind, und ich denke so auch schnell kaputt gehen können, empfiehlt es sich die Kamera in einer guten Tasche mitzuführen oder eine Objektivschutzkappe zu nutzen!

Die von mir gewünschten manuellen Einstellmöglichkeiten (ISO, Blende, Verschlusszeit), hat die Kamera in einem guten, mir vollkommen ausreichendem, Umfang. Weiter kann ich die Kamera auch im Blendenautomatik oder Zeitautomatik Modus nutzen, beide Modi funktionieren sehr gut. Darüberhinaus gibt es noch die Szenenwahl, hier kannst du voreingestellte Szenen wie Portät, Schwenken, HDR, Unscharfer Hintergrund etc. auswählen. Dieses habe ich aber bisher noch nicht ausprobiert.

Für mich ein weitere Pluspunkt ist, dass ich Bilder nicht nur in JPEG machen kann, sonder auch in RAW.

In der G7X ist ein Lichtstarkes Objektiv verbaut, mit einer Brennweite von 24 – 100mm, was mir für die meisten Motive ausreicht. Auch die Schärfentiefe gefällt mir sehr gut.

Das Touchdisplay ist um 180° nach oben klappbar, ideal für Selfies oder zum selber filmen! Außerdem hat gibt es eine „Touch to focus“ Funktion, man kann auf die Stelle im Display tippen, auf die fokussiert werden soll.

Eine weiter klasse Eigenschaft, die ich selber schon genutzt habe ist, der eingebaute ND Filter. Dieser blendet um 3 Stufen ab. Damit habe ich schon einige schöne Langzeitbelichtungen gemacht. Toll ist die Automatikfunktion, hier entscheidet die Kamera, ob der ND Filter zugeschaltet werden muss.

Das Filmen mit der G7X klappt im Videomodus sehr gut. Die Kamera filmt in Full HD und ich kann im Videomodus Blende, Belichtung und ISO einstellen. Einzig das Mikrofon finde ich nicht ganz so gut, vor allem wenn es windig ist, hört man die Geräusche schon extrem.

Negativ finde ich bisher, das kein GPS verbaut wurde.

Auch hier wieder ein paar technische Daten:

  • 20,1 Megapixel CMOS-Sensor
  • 4,2fach optischer Zoom, Weitwinkel
  • Blende 1,8 – 2,8 hohe Lichtstärke über den gesamten Zoombereich
  • Wlan
  • NFC
  • RAW
  • schneller Autofokus

Fazit

Für mich ist die Canon G7X MarkII eine super tolle Kompaktkamera. Der perfekte Begleiter zum Wandern oder Biken oder wenn ich einfach mal keine Lust habe meine DSLR mitzuschleppen!

Bilder von beiden Kameras kannst du auf meinem Instagram Account finden!

Und mein erstes Video mit der Canon G7X findest du auf YouTube hier!

Im zweiten Teil der Reihe, werde ich dir meine Objektive vorstellen!


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