Category

Reisen

Category

Ein langes Wochenende im wunderschönen Allgäu

|Werbung|

Das diesjährige, lange Fronleichnam Wochenende, haben wir für einen Kurztrip ins Allgäu genutzt. Ich liebe das Allgäu und bin schon länger nicht mehr dort gewesen, also wurde es langsam mal wieder Zeit für einen Besuch.

Wenn wir ins Allgäu fahren, geht es fast immer in die Region um den wunderschönen Forggensee. Ich finde es einfach traumhaft schön dort und die Gegend bietet viel Abwechslung und mir, auch nach unzähligen besuchen, immer wieder noch etwas neues.

Inhalt

  1. Das Allgäu
  2. Die Fahrt
  3. Die Ferienwohnung
  4. Unsere Wanderungen
  5. Restaurant Tipps
  6. Impressionen aus dem Allgäu
  7. Xrules Photography

Das Allgäu

Das Allgäu ist eine landschaftlich wunderschöne Region, vor den Alpen und im Süden von Deutschland gelegen. Im Allgäu findet man von den hohen Bergen, über sanfte Hügel, bis hin zu klaren Bergseen alles, was das Herz begehrt.

Es gibt schöne Städte wie zum Beispiel Füssen oder Kempten und kleine Orte und Dörfer, wie Rosshaupten, Halblech / Buching oder Missen-Wilhams. Ich habe hier bewusst nur die Orte genannt, die ich, unter anderem, selber schon besucht habe.

Auch kulturell hat das Allgäu einiges zu bieten. Es gibt märchenhafte Schlösser, Museen, Traditionen & Brauchtum, Dorffeste, Viehscheide und vieles mehr.

Natürlich bietet das Allgäu auch eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten. Hier dürfte für jeden, egal ob jung oder alt, ob im Sommer oder im Winter, etwas dabei sein:

Wandern, Biken, Paragliden, Canyoning, Klettern, Sommerrodeln, Ski fahren, Langlauf, Rodeln und noch so einiges mehr…

Diese Vielfalt und die unglaublich schöne Natur und Landschaft sind es, die mich immer wieder gerne einen Urlaub im Allgäu verbringen lassen und ich freue mich jetzt schon auf unseren nächsten Besuch dort.

Die Fahrt

Fronleichnam ging es dann auch schon um fünf Uhr morgens, auf die gut 600 Kilometer von Köln aus in Richtung Allgäu. Die Taschen und das Auto hatten wir schon am Vorabend soweit gepackt, so konnte es gleich los gehen.

Anfangs sind wir, anders als erwartet, ziemlich gut durchgekommen. Zum Ende gab es dann doch noch einige kleinere Staus und zähfließenden Verkehr und natürlich den obligatorischen Verkehr in Füssen. So sind wir erst gegen zwölf Uhr an unserer Ferienwohnung angekommen.

Die Ferienwohnung

Im März schon, hatten wir für den Kurzurlaub die Ferienwohnung Guggenberg im Ortsteil Buching, der Gemeinde Halblech, am Forggensee gebucht.

Eine wunderschöne Ferienwohnung, gleich am Buchenberg gelegen und mit Blick, vom Balkon aus, auf Füssen und die Alpen. Die Ferienwohnung ist sehr gemütlich eingerichtet und hat uns alles geboten, was wir für einen angenehmen, erholsamen Aufenthalt brauchen. Wir haben uns so wohl gefühlt, dass wir gleich für unseren diesjährigen Winterurlaub dort wieder gebucht haben.

Auch ist die Ferienwohnung wirklich sehr gut gelegen. Der Sessellift Buching ist in unmittelbarer Nähe und man kann von der Ferienwohnung aus gleich zum Wandern, zu Radtouren oder im Winter zum Langlaufen und Rodeln starten.

Außerdem gibt es in der Nähe die Möglichkeiten einzukaufen und Restaurants.

Die Fotos der Ferienwohnung wurden mir dankenswerterweise vom Vermieter der Ferienwohnung Guggenberg, Joachim Wittman, zur Verfügung gestellt!

Unsere Wanderungen

Unserer Wanderungen hatte ich im Vorfeld des Kurzurlaubes schon geplant. Und doch kam es, teilweise, anders als geplant.

Am Tag unserer Ankunft wollten wir eigentlich mit dem Bus zur Kenzenhütte fahren und von dort aus zurück nach Buching wandern. Wir sind aber, durch etwas mehr Verkehr, später als erwartet angekommen und die Wanderung war zeitlich einfach nicht mehr machbar.

Buchenberg

So haben wir uns entschieden, gleich von der Ferienwohnung aus, über den Bachweg, auf den Buchenberg hinauf zu wandern und oben zu schauen, ob wir noch ein Stück weiter wandern. Zurück sollte es dann über den Kulturenweg gehen.

Der Bachweg ist ein kurzer Wanderweg, mit einem steilen Aufstieg immer am, wie der Name schon verrät, Bach entlang.

Es geht dann noch ein kurzes Stück an Wald und Wiesen vorbei und man kommt schon sehr bald an der Buchenbergalm auf 1.140 m an. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf den Forggensee und die umliegenden Berge.

Oben angekommen haben wir dann auch diesen Blick auf den Forggensee, die Alpen und das Alpenvorland erst einmal genossen und uns die startenden Paraglider angeschaut.

Paraglider Buchenberg
Paraglider auf dem Buchenberg

Natürlich durfte danach eine Einkehr in die Buchenbergalm nicht fehlen und so haben wir uns dort mit Kaffee und Kuchen gestärkt, bevor es weiter gehen sollte.

Da von weitem schon Gewitter zu hören waren, und es sich auch immer mehr zuzog, haben wir uns dafür entschieden, den ca. einstündigen Buchenberg Rundweg zu wandern. Leider mussten wir diesen schon nach kurzer Zeit abbrechen und wir haben uns auf direktem Wanderweg ins Tal gemacht. Das Gewitter und der einsetzende, starke Regen, kamen doch schneller als gedacht.

So kamen wir dann, nach einer nur kurzen Wanderung, und trotz Regenjacken, völlig durchnässt wieder an der Ferienwohnung an.

Vilsalpsee und Tannheimer Tal

Für den nächsten Tag hatte ich uns eine Wanderung im Tannheimer Tal, am Vilsalpsee, ausgesucht und samstags sollte es eigentlich auf den Tegelberg gehen. Von dort wollten wir über das Berggasthaus Bleckenau, weiter zur Marienbrücke, hinunter zum Schloss Neuschwanstein, und durch die Pöllatschlucht zurück zur Talstation der Tegelbergbahn. Leider waren für Nachmittags wieder Regen und Gewitter angesagt und die Sicht war morgens schon relativ schlecht, so mussten wir ein wenig umplanen und die Wanderung kürzen.

Zu beiden Wanderungen wird es aber in nächster Zeit noch jeweils einen extra Beitrag geben.

Restaurant Tipps

Wir wollten an unseren drei Abenden in der Ferienwohnung nicht selber kochen, sondern Auswärts essen gehen. Da wir ja schon einige male dort Urlaub gemacht haben, haben wir natürlich auch so das ein oder andere Lieblingsrestaurant.

Zum einen ist da die Almstube Trauchgau, eine gemütliche Almstube, etwas ausserhalb von Halblech gelegen. Hier kann ich die Riesen Schnitzel und die leckeren Käsespätzle empfehlen.

Dadurch, das die Almstube so schön gelegen ist, eignet sie sich vor dem Einkehren auch als guter Ausgangspunkt für Wanderungen.

Ein weiteres Restaurant, das immer ein muss für uns ist, ist die Pizzeria Lusse (eigentlich Via Claudia Gasthaus, heißt aber bei uns immer bei Lusse 😊) in der Lusse 2, Roßhaupten. Hier bekommt man eine sehr leckere Pizza und gute Salate.

Impressionen aus dem Allgäu

Da das Wetter leider nicht ganz mitgespielt hat, und ich nicht so viele schöne Fotos machen konnte, habe ich mir für diesen Post fotografische Hilfe geholt.

Und zwar von Xrules Photography. Mehr zu Xrules Photography erfahrt ihr nach den Bildern bzw. leiten euch die Bilder direkt zu seiner Homepage weiter, mit noch mehr Informationen, Bildern und tollen Beiträgen!

Hopfensee
Hopfensee
Forggensee
Forggensee mit Blick Richtung Königsschlösser
Hopfensee
Hopfensee
Schloss Neuschwanstein
Schloss Neuschwanstein
Schloss Neuschwanstein
Schloss Neuschwanstein
Lechfall bei Füssen
Lechfall bei Füssen

 

Xrules Photography

Die Fotos in den Impressionen aus dem Allgäu wurden mir dankenswerterweise von Xrules Photography zur Verfügung gestellt.

Hinter Xrules Photography verbirgt sich der Augsburger Fotograf und Video-Creator Tobias Müller.

Tobias fotografiert seit mehr als zwei einhalb Jahren und ist sehr oft in seiner Heimat Augsburg, im Allgäu oder im Berchtesgadener Land unterwegs. Seine Landschaftsbilder sind traumhaft schön und die Fotos der Milchstraße, die er sehr oft fotografiert, einfach atemberaubend!

Schaut auch unbedingt einmal auf seinem Instagram Account oder seinem YouTube Kanal vorbei, dort postet er regelmäßig seine Fotos bzw. tolle Videos! Über Instagram haben wir uns übrigens auch, vor ca. 2 Jahren, „kennengelernt“.

 



 

So schön ist es im Nationalpark Müritz

| Werbung |

Von Umwegen, einem Turm und leckerem Kuchen

Wir wollten den Nationalpark Müritz nicht nur wandernt erkunden, sondern auch mit dem Fahrrad. Normalerweise nehmen wir unsere eigenen Fahrräder immer mit in den Urlaub, aber da wir nicht genau wussten, wie oft wir die Fahrräder brauchen würden, haben wir sie diesmal nicht mitgenommen. So hieß es dann für uns, bevor es losgehen konnte, erst einmal Fahrräder ausleihen.

Die Tour

Unsere Fahrradtour sollte uns von Waren aus einmal Rund durch den Nationalpark Müritz führen. Es sollte über Federow und Speck zu unserem Zwischenstopp am Käflingsbergturm gehen. Nach einem kurzen Abstecher auf den Turm, wollten wir dann weiter nach Boek. In Boek war eine kleine Pause eingeplant, um dann frisch gestärkt durch den Wald wieder zurück nach Speck und von dort aus weiter zu unserem Ausgangspunkt nach Waren zu fahren.

Der Fahrradverleih

Den Abend vor unserer geplanten Fahrradtour, habe ich im Internet nach Fahrradverleihern in Waren recherchiert und dabei bin ich auf den Fahrradverleih von Zweirad Karberg gestoßen. Da es für uns nur ein ganz normales Damen- und ein Herrenfahrrad werden sollten, war dieser Fahrradverleiher eine günstige Wahl.

Am nächsten morgen ging es dann auch schon früh los. Von unserer Ferienwohnung aus, war der Fahrradverleih ganz leicht zu Fuß zu erreichen. Die Ausleihe der Fahrräder lief schnell und unkompliziert ab und wir konnten uns schon nach wenigen Minuten auf die Sättel schwingen. Zu den Fahrrädern gab es kostenlos je ein Fahrradkörbchen und ein Fahrradschloss.

Schnell noch einmal die Karte studiert und los konnte es gehen.

Umwege

Den Weg Richtung Nationalpark haben wir recht gut gefunden und sind dann auch gleich bei der ersten Möglichkeit in diesen abgebogen. Leider war das ein Fehler. Die Karte hatten wir wohl doch nicht so gut studiert. Wir sind immer weiter in den Wald hinein gefahren und mussten irgendwann anhalten, um zu schauen, wo wir uns denn nun befinden und vor allem, wie es wieder auf den richtigen Weg zurück geht.

Nach einigem Suchen, und einem Umweg von 10 Kilometern, sind wir schließlich in Federow angekommen. Hier haben wir an der Nationalpark-Information Federow halt gemacht. Dort gibt es einen kleinen Shop und man kann, über eine Kamera, Live in einen Fischadlerhorst in der Nähe schauen. Außerdem werden von dort aus verschiedene Führungen, wie z.B. zu den Fischadlern, angeboten.

Auf dem richtigen Weg

Von Federow aus, ging es dann endlich auf dem geplanten Weg weiter. Ein Stück Straße entlang und vorbei am Schwarzenhof und am Mühlensee, weiter durch den Wald bis zum Abzweig Käflingsbergturm. Hier mussten wir die Fahrräder abschließen und das letzte Stück bis zum Turm zu Fuß weiter gehen. Der Turm befindet sich auf dem 100m hohen Käflingsberg und man muss 167 Stufen bis zur Spitze hinaufklettern. Die Stufen hinauf zu klettern lohnt sich aber definitiv, man hat von dort oben aus einen wunderschönen Rundumblick über den Nationalpark, bis hin zur Müritz.

 

Vom Käflingsbergturm aus hat man einen tollen Rundumblick!

Weiter nach Boek

Nachdem wir die Aussicht auf dem Turm einige Zeit lang genossen haben, ging es wieder zurück zu den Fahrrädern. Unser nächstes Ziel sollte das kleine Örtchen Boek sein. Dort wollten wir einkehren und eine etwas längere Pause einlegen. Durch viel Wald, und am Priestbäker See vorbei, fuhren wir einige Kilometer nur durch schönen, herbstlichen Wald. Von dem See konnte man leider nicht wirklich viel sehen, er hat sich gut im Wald versteckt.

Der Ort Boek war viel kleiner als gedacht. Mit Hunger im Bauch haben wir uns dann auf die Suche nach einem Cafe gemacht. Lange mussten wir in dem kleinen Ort allerdings nicht suchen und wir sind an einem süßen, kleinem Cafe angekommen, dem Kutschercafe. Hier haben wir jeder ein verdientes Stück leckeren Kuchen gegessen, dazu gab es Latte Macchiato und Kakao.

Der Rückweg

Frisch gestärkt haben wir uns auf den Rückweg in Richtung Waren gemacht. In Boek ging es erst einmal auf die Boeker Straße, auf der wir ein Stück weit fuhren. Nach einigen Kilometern geht diese in einen Waldweg über, dem wir, immer vorbei am Hermannskanal, durch eine abwechslungsreiche Waldlandschaft folgten. Unterwegs gab es immer wieder etwas zu sehen. So kamen zum Beispiel in einigen Abständen kleine Aussichtstürme, von denen man einen wunderschönen Ausblick in verschiedene Bereiche des Nationalparks hatte.

Der Waldweg führte uns bis zum Schwarzenhof zurück und von dort ging es, wie auf dem Hinweg, die Straße entlang in Richtung Federow. Wir fuhren aber nicht nach Federow hinein, sonder bogen vorher links ab, in einen asphaltierten Feldweg. Diesem folgten wie einige Zeit, bis wir wieder in den Wald hinein kamen. Von da an ging es nur noch gerade aus, bis zum Ende des Nationalparks. Jetzt mussten wir nur noch einige Kilometer durch die Straßen von Waren fahren, vorbei am wunderschönen Warener Hafen, bis zum Fahrradverleih in der Altstadt zurück.Wir waren am Ende unserer unglaublich schönen Fahrradtour angekommen und sind insgesamt 53km unterwegs gewesen.

Fazit zur Fahrradtour

Ich kann die Tour wirklich nur empfehlen. Wir sind durch eine abwechslungsreiche und wunderschöne Landschaft gefahren und haben sehr viel gesehen. Das Wetter war natürlich auch traumhaft an diesem Tag, mit viel Sonne und warmen Temperaturen. Generell kann man die Gegend um die Mecklenburgische Seenplatte sehr gut mit dem Fahrrad erkunden und beim nächsten mal werden definitiv die eigenen Fahrräder mitgenommen.


Lese doch auch, wie unser Urlaub an der Müritz war.

Auf dem Rückweg von der diesjährigen TourNatur Messe in Düsseldorf, haben wir im Auto überlegt, wo unser Herbsturlaub hin gehen soll. Es sollte in eine Region in Deutschland gehen, in der wir noch nicht gewesen sind!

Nach einigem hin und her überlegen, haben wir uns für die Müritz entschieden. Und warum gerade für die Müritz? Ganz einfach. In unserem Sommerurlaub im österreichischen Pinzgau, haben unsere Berliner Ferienwohnungsnachbarn von der Müritz erzählt. Sie hatten dort dieses Jahr schon einen Kurztrip hin unternommen, ist ja von Berlin aus nicht ganz so weit.

Noch während der Autofahrt habe ich auf Traumferienwohnungen.de nach passenden Unterkünften an der Mecklenburgischen Seenplatte geschaut. Schon auf der ersten Seite ist mir eine traumhafte Ferienwohnung aufgefallen, mit Blick auf die Müritz! Sofort habe ich eine Anfrage verschickt und nach ein paar Minuten kam gleich die Antwort – die Wohnung war noch zu haben. Perfekt! Also habe ich direkt gebucht, ohne genau zu wissen, in welchem Ort sie eigentlich liegt. Ich habe mir dann noch einmal in die Beschreibung auf Traumferienwohnung.de angeschaut, bin dem dortigen Google Maps Link gefolgt und in Waren gelandet. Ein schönes, knapp 22.000 Einwohner kleines, Städtchen. Das sah auf der Homepage doch schon einmal gut aus!

So ging es dann vorletzen Samstag los nach Waren. Groß vorher geplant, was wir genau unternehmen wollen, hatten wir nicht. Über Instagram habe ich zwar schon ein paar gutes Tipps, zu Ausflugszielen und Fotospots bekommen, das war aber auch schon alles. Wir wollten vor Ort schauen, was wir machen.

In unserer Ferienwohnung angekommen, waren wir erst einmal sprachlos. Sie war noch schöner, als es auf den Fotos im Internet zu erkennen war. Hier konnte man sich definitiv eine Woche wundervoll erholen!

Schnell hatten wir alles ausgepackt und uns für die Woche eingerichtet. So konnten wir gleich los und Waren erkunden. Bei wunderschönem Herbstwetter, wir konnten bis einschließlich Dienstags im T-Shirt herum laufen, haben wir uns auf den Weg gemacht.

Vor unserer Haustür verlief direkt ein schöner Spazierweg, an der Müritz entlang, in Richtung Hafen und Altstadt. Übrigens ist die Müritz der größte, innerhalb Deutschlands gelegene, See! Der Hafen in Waren hat uns gut gefallen. Er ist klein, mit Fahrgastschifffahrt und Bootscharter Möglichkeiten und mit Restaurant und Cafés. Auch die Altstadt ist nicht sehr groß, aber gemütlich mit dem Marktplatz und einigen Geschäften. Ansonsten gibt es noch verschiedene Museen, Kirchen, das alte Rathaus und viel Kunst zu sehen.

Einkaufen und Restaurants

Einkaufsmöglichkeiten sind in der Altstadt, wie auch in ganz Waren, reichlich vorhanden. Restaurants gibt es auch einige, wir haben sehr gut im Ratskeller und im Restaurant Venezia – direkt am Hafen – gegessen.

Natur

Die Natur um die Müritz, vor allem auch im Müritz Nationalpark, ist einzigartig! Alleine die vielen Seen, der große Wald und die verschiedenen Tiere, sind definitiv einen Besuch wert. Der Müritz Nationalpark besteht zu 70% aus Wald, zu 13% aus Wasser und der Rest sind Moore, Wiesen und Weiden. Naturpark-Ranger bieten jeden tag Führungen zu verschiedenen Themen an, z.B: Kranich Führungen oder Seeadler Beobachtungen. Tiere gibt es unzählige verschiedene. Das ist schon fast Rekordverdächtig! Es gibt:

  • 54 Säugetierarten
  • 214 Vogelarten
  • 16 Reptilien- und Amphibienarten
  • 26 Fischarten
  • 61 Spinnenarten
  • 625 Nachtschmetterlingsarten
  • 171 Laufkäferarten

Uns sind am meisten die unzähligen Vögel aufgefallen, die auch nicht zu überhören waren.

Und überall findet man kleine bis große Aussichtstürme, von denen aus man sich die Natur aus einer anderen Perspektive anschauen kann.

Fotografieren

Zum fotografieren gab es für mich so einiges. Am liebsten aber habe ich, die Sonnenuntergänge gleich vor unserer Haustür fotografiert. Natürlich gab es auch im Wald oder vom Wasser aus so einiges zu fotografieren! Mit der Drohne konnten wir leider nicht fliegen, dass ist in Naturparks verboten, was natürlich auch richtig so ist! Aber bei einem kleinen Abstecher zur Ostsee, konnten wir sie dann doch noch fliegen lassen und ein wenig filmen und fotografieren.

Outdooraktivitäten

Ich persönlich würde das nächste mal eher im Sommer an die Müritz fahren. Man kann dann die Natur noch viel besser vom Wasser aus erkunden. Es gibt zu der Zeit die Möglichkeit, kleine Boote, Kajaks, SUB’s oder Kanus auszuleihen. Jetzt im Herbst hatten leider schon die Bootsverleiher zu. Ein weiteres empfehlenswertes Fortbewegungsmittel, um die Gegend zu erkunden, ist das Fahrrad. In Waren gibt es verschiedene Fahrradvermietungen. Wir haben uns für einen Tag Fahrräder bei Zweirad Karberg ausgeliehen. Die Fahrräder waren von Kettler und in einem Top Zustand. Das Ausleihen verlief unkompliziert und die Preise waren auch vollkommen in Ordnung!

Wandern

Zum Wandern fand ich es nicht so schön, vielleicht haben wir auch einfach die flache Wanderung erwischt!? Über Komoot habe ich die 20 schönsten Wanderungen rund um waren angezeigt bekommen und ich habe uns eine herausgesucht, die gut klang und die man gleich von unserer Ferienwohnung zu Fuß starten konnte. Leider würde ich diese nicht unter die 20 schönsten wählen und ich hoffe, dass es noch viel schönere dort gibt!

Ein Blogpost zu unserer Radtour durch den Müritz Nationalpark und weitere zu unserem Besuch im Bärenpark, unserem Urlaubsbesuch, einer Schifffahrt und einem kleinen Abstecher an die Ostsee folgen!

Alles in allem war es ein sehr schöner Urlaub, in einer tollen Region und mit traumhaftem Wetter!

Seit einiger Zeit finde ich es total spannend unsere schönen Deutschen Landschaften zu entdecken und fotografisch festzuhalten.

Auf den Geschmack gekommen bin ich zuerst durch den Abenteuerfotografen Benjamin Jaworskyj und seine Fototouren durch Deutschland.

Doch auch auf Instagram kann man mittlerweile unglaubliche viele Fotografen finden, die in ihren Bildern Deutschlands schönste Ecken festhalten.

So zum Beispiel die German Roamers, die auf Instagram ziemlich bekannt sind und ende letzten Jahres einen tollen Bildband* veröffentlicht haben.

Also hieß es für mich und meinen Freund über Karneval, ab in den Harz zum wandern, entdecken und fotografieren.

Im Vorfeld hatte ich uns eine Ferienwohnung im kleinen Ort Altenau gebucht und über Instagram schon einige Tipps zu Fotospots erhalten.

Das, für den ersten morgen, angekündigte schöne Wetter wollten wir auch gleich ausnutzen, um zum Sonnenaufgang auf die Achtermannshöhe zu wandern. Um halb sechs ging der Wecker und wir sind, bei minus zwölf Grad, los. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, den Einstieg zur Wanderung zu finden, sind wir im Licht der Dämmerung hinauf gewandert. Oben angekommen hat uns eine unglaublich schöne Aussicht erwartet. Ein klarer Himmel und leichte Nebelschwaden etwas unterhalb. Perfekte Voraussetzungen zum fotografieren!

Also schnell die Kamera auf das Stativ, und schon ein paar tolle Bilder während der Blauen Stunde gemacht. Stück für Stück hat sich die Sonne dann am Horizont gezeigt und das Licht veränderte sich jede Sekunde. Es war traumhaft. Das frühe Aufstehen und Frieren haben sich mehr als gelohnt! Wir durften einen magischen Sonnenaufgang sehen und fotografieren!

Zurück in der Ferienwohnung hieß es dann erst einmal warm werden und frühstücken.

Nachmittags sind wir nach Schierke, um von dort aus auf den Brocken zu wandern und um unterwegs die Brockenbahn zu fotografieren. Gleich im unteren Teilstück habe ich die Brockenbahn zu fotografieren bekommen. Es ist sehr schön anzusehen, wenn die Schmalspurbahn an einem vorbeifährt.  Auf dem weiteren Weg nach oben wurde es leider immer kälter und auch wolkiger und nebliger, so dass wir irgendwann kaum noch Sicht hatten. Oben angekommen konnten wir dadurch leider nicht die schöne Aussicht vom Brocken genießen. So gab es nur ein heißes Getränk und wir sind wieder hinunter gewandert. Die Wanderung an sich war sehr schön, schade war nur die fehlende Aussicht vom Brocken.

Am Samstag morgen sind wir zu einer Wanderung um den schönen Oderteich aufgebrochen. Der Oderteich war auch eine Empfehlung, die ich über Instagram bekommen habe! Die Wanderung ist sehr leicht und mit ca. 4,5 km relativ kurz, aber wunderschön. Die meiste Zeit wandert man nahe am Ufer entlang, nur ein paar Passagen liegen ein Stück vom Ufer ab. Leider haben die letzten Stürme den Harz heftig getroffen und so mussten wir einige male über umgekippte Bäume klettern. Ansonsten gab es um den zugefrorenen und zugeschneiten Oderteich viel zu sehen, wie zum Beispiel die Staumauer oder den schönen Fichtenwald mit einigen der ältesten Fichten des Nationalpark Harz.

Von dort aus sind wir weiter nach Hahnenklee gefahren, um uns die Stabkirche anzuschauen. Die Holzkirche gibt ein wundervolles Fotomotiv ab und auch das Orgelspiel lohnt sich anzuhören bzw. kann man sich sogar im Orgelturm anschauen, wie gespielt wird.

Für den Sonntag hatten wir uns einen Ausflug nach Bad Harzburg vorgenommen. Mit der Burgberg-Seilbahn ging es, bei heftigem Wind, hinauf auf den 483m hohen Burgberg und zu Fuß sollte es wieder hinunter gehen. Oben angekommen hatten wir eine tolle Aussicht auf Bad Harzburg und die umliegenden Berge. Unsere Wanderung nach Bad Harzburg zurück haben wir, mit einem kleinen Abstecher zum Luchsgehege und der Rabenklippe, gemacht. Auch diese Wanderung ist, unter normalen Bedingungen (wir hatten ziemlich viel vereiste Wege), einfach zu laufen und bietet viel Abwechslung, wie das Luchsgehege.

Auf der Rückfahrt nach Altenau sind wir durch Torfhaus gekommen und haben dort noch spontan eine kleine Rundwanderung gemacht. Abseits vom Rodelzirkus, am Rodellift „Brockenblick“, haben wir noch einmal die traumhaft verschneite Natur genossen.

Für unseren letzten Tag im Harz hatte ich eigentlich eine Wanderung in Braunlage geplant. Es sollte an den Bode Wasserfällen vorbei zur Wurmbergalm und wieder zurück gehen. Leider haben uns heftiger Schneefall und glatte Straßen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Wir haben uns dann für eine Wanderung vor Ort in Altenau entschieden. Aus dem Prospekt „Heilklimawandern„, haben wir uns die Tour 6 „Dammhaus“ ausgesucht. Eine schöne Tour, gleich vom Ferienpark Glockenberg aus, Richtung Hütten-Teich und durch Wald, hin zum Dammhaus. Vom Dammhaus aus sollte es am Dammgraben entlang wieder Richtung Altenau zurück gehen. Wenn wir gewusst hätten, wie unpassierbar der Weg teilweise, durch unglaubliche viele umgestürzte Bäume, war, hätten wir ab Dammhaus einen anderen Weg eingeschlagen. Es artete in einer Kletterpartie aus, mit Umwegen den Hang hinab in den Wald hinein, ein gutes Stück durch den Wald durch, über einen kleinen Bach drüber und schließlich wieder den Hang hinauf. Leider waren am Start des Wanderweges „Dammgraben“ keinerlei Hinweise darauf. Auch in der Touristeninformation wurde uns am ersten Tag nur ein anderer Weg genannt, der, wegen des Sturmes, noch unpassierbar sei. Familien mit Kindern hätten an diesem letzten Stück der Wanderung keine freude gehabt.

Alles in allem war es ein sehr schöner, erholsamer Kurzurlaub im Harz und bestimmt nicht unser letzter dort!

Der Harz ist für Natur-, Wander- und Fotografieliebhaber definitv eine Empfehlung!

Mehr Bilder aus dem Harz findest du übrigens auch auf meinem Instagram Account!

 

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

 

 

 

 

 

 

 

Pin It