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Wandern mit Blick auf die Königsschlösser

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Die Königsschlösser, Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau, ziehen jedes Jahr Tausende Besucher aus aller Welt an. Auch ich sehe sie, bei jedem Besuch im Allgäu, immer wieder gerne.

Bisher bin ich aber noch nie um den, unterhalb der Schlösser liegenden, Alpsee gewandert. Das wollte ich dieses mal ändern und habe uns, wie immer über Komoot, eine Wanderung herausgesucht.

Inhalt

Details zur Wanderung

  • leichte Wanderung
  • festes Schuhwerk
  • überwiegend schmale Wanderwege
  • mit einem Besuch der Königsschlösser kombinierbar
  • Verpflegung mitnehmen

Die Königsschlösser

Die beiden Königsschlösser vom Märchenkönig Ludwig II, Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau, liegen nur wenige Kilometer von Füssen entfernt. Bei einem Besuch der beiden Schlösser erlebt man Romantik, Geschichte und Mystik. Und ein Besuch der Schlösser lohnt sich in jedem Fall, Sommers wie Winters. Um den Touristenmassen zumindest ein wenig zu entkommen, empfiehlt es sich wirklich sehr früh vor Ort zu sein!

Der Alpsee

Der Alpsee ist hinter dem Schloss Hohenschwangau gelegen, am Fuße des Berges Säuling. Er hat einen Umfang von ca. 4,7 km und gehört zur Gemeinde Schwangau. Wenn man dem Wanderweg am Ufer einmal herum folgt, ist man ca. zwei Stunden unterwegs. Für Kinderwagen ist dieser aber eher nicht geeignet!

Im Sommer kann man den Alpsee auch per Boot erkunden und die schöne Aussicht auf die Königsschlösser vom Wasser aus genießen.

Das Alpseebad lädt im Sommer zum schwimmen im glasklaren Wasser des Alpsees ein und zum entspannen auf der Liegewiese.


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Start am Parkplatz Königsschlösser

Unterhalb der beiden Schlösser gibt es einige gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten P1 – P4. Für Autos kostet das Tagesticket 6€, Camper oder Wohnwagen zahlen 8,50€.

Auch wir haben unser Auto auf einem dieser Parkplätze geparkt und sind von dort aus los gewandert.

Schloss Hohenschwangau

Zunächst führte uns die Wanderung vorbei an den Geschäften für Souvenirs und einer riesigen Schlange, für die Kutschfahrten zum Schloss Neuschwanstein. Kurz dahinter, wollte uns Komoot hinauf zum Schloss Hohenschwangau schicken.

Den Weg hoch haben wir uns aber, auf Grund der vielen Menschen die schon dort unterwegs waren, gespart. Wir sind einfach weiter geradeaus zum Alpsee gewandert. Vor dem Alpsee führte uns dann der Wanderweg rechts auf eine Asphaltstraße hinauf. Dieser folgten wir nur ein kurzes Stück, bevor es auf einen schmalen Waldweg ging.

Alpsee Wanderweg

Diesem schmalen Wanderweg durch den Wald sind wir, bis zum Ende des Sees immer weiter gefolgt.

Aussichten

Auf diesem Stück, bis zum Ende des Sees, hat man immer wieder traumhafte Aussichten auf den See und das andere, bewaldete Ufer. Leider war es auf unserer Wanderung zunächst recht trübe, so dass wir nur auf einen Teil des anderen Ufers schauen konnten.

Kleine Aussichtspunkte laden immer wieder zum kurzen verweilen und schauen ein.

Marienmonument

Am Ende des Sees gelegen, befindet sich das Marienmonument. Das Monument wurde zu Ehren der Königin Marie errichtet. Hier am am Ende des Sees, befand sich der Lieblingsbadeplatz der Königin.

Auch von hier hat man wieder einen traumhaften Blick über den See und das Plätzchen lädt zu einer kleinen Picknick Pause ein.

Am Marienmonument

Wir haben aber keine Pause eingelegt, sondern sind nach einem kurzen Fotostop gleich weiter am Ufer des Sees entlang gewandert. Der Wanderweg führte nun teilweise über Holzstege, am felsigen Steilufer entlang. Auf diesem Abschnitt, hatten wir immer wieder die beiden Königsschlösser im Blick.

Schloss Neuschwanstein

An einer Wegkreuzung kann man sich nun entscheiden, ob man den Weg am Ufer weiter entlang wandert, oder, wie wir, eine etwas größere Runde macht.

Richtung Gnomensteig

Für uns führte der Weg also rechts auf einen Waldweg, dem wir ein Stück bergauf folgten, bevor es wieder rechts weiter auf einen schmalen Wanderweg ging. Dieser führte uns weiter hinauf und vorbei an einer beeindruckenden Felswand. Die Felswand nennt sich „Israelit“ und wird von Sportkletterern genutzt, was wir an den Bohrhacken in der Wand erkennen konnten.

Wanderschild zum Gnomensteig

Gnomensteig

Nachdem wir die Steilwände passiert hatten, kamen wir wieder an eine Wegkreuzung, an der wir weiter geradeaus dem Gnomensteig gefolgt sind. Der Gnomensteig schlängelte sich nun durch den Wald immer weiter aufwärts.

Warum der Gnomesteig jetzt Gnomensteig heißt, konnte ich nicht so wirklich herausfinden!? Wenn du es weißt oder eine Idee hast, hinterlasse mir gerne einen Kommentar unter diesem Post!

An der nächsten Wegkreuzung hielten wir uns links und folgten der Beschilderung „Marienbuche / Oberer Winterzugweg“. Auch hier ging es, in weiten Bögen, weiter ein Stück bergauf. Bald führte uns der schmale Wanderweg links auf einen breiten Waldweg.

Wanderschild

Allein durch den Wald

Dieses Stück auf dem Waldweg war unglaublich ruhig und friedlich. Uns ist kein einziger Mensch begegnet, wie eigentlich auf dem größten Teil des Abschnitts bis zum Schloss Neuschwanstein. Das war unbeschreiblich schön!

Breiter Waldweg

Der breite Waldweg führte uns nun bis zur Marienbuche am Lobatboden. Vorbei an der Marienbuche folgten wir weiter diesem Wanderweg, der noch einmal kurz anstieg, bevor es hinunter zu einer Wegkreuzung ging. Hier wechselten wir nach rechts, auf einen etwas schmaleren Weg, der nach einem leichten Anstieg in einen Steig überging.

Schmaler Steig

Der Steig war teilweise sehr schmal, aber für uns gut zu begehen. Es ist kein Klettersteig! Er führte, in immer gleich bleibender Höhe, am Waldhang entlang. Wir hatten auch hier wieder tolle Ausblicke auf die Königsschlösser und den Alpsee. Ein Traum zum fotografieren!

Zum Ende des Steigs, ging es noch einmal einige Höhenmeter über Stufen hinauf und weiter eben, bis zur breiten Forststraße zum Schloss Neuschwanstein.

Letzter Anstieg

Schloss Neuschwanstein

Am Schloss Neuschwanstein war es dann vorbei mit Ruhe und Einsamkeit. Wir kamen an der Bushaltestelle vor der Marienbrücke aus und sind dort gleich von Touristenmassen empfangen worden. Die Schlange zur Marienbrücke reichte schon bis zur Straße zurück. Wahnsinn!

Wir haben uns am Schloss selber auch nicht lange aufgehalten, sondern sind gleich daran vorbei und der Straße bis hinunter zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz gefolgt.

Im Sommer ist der Abstieg über die Pöllatschlucht eine schöne Alternative.

Fazit

Eine traumhaft schöne Wanderung, mit viel Abwechslung und immer wieder wunderschönen Aussichten.




Auf den Buchenberg und einmal herum

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Wandern bei schönstem Sonnenschein

Unseren diesjährigen Weihnachtsurlaub haben wir wieder im schönen Ostallgäu verbracht, genauer in Buching / Halblech. Dort sind wir im letzten Juni auch schon einmal zum wandern gewesen. Den Blogpost dazu kannst Du hier nachlesen.

Wir haben wieder ein paar traumhaft schöne Wanderungen in diesen zehn Tagen unternommen und nach und nach werde ich sie Dir hier vorstellen.

Heute starte ich mit unserer ersten Wanderung hinauf zum Buchenberg.

Inhalt

Der Buchenberg

Der Buchenberg ist ein, im Ostallgäu gelegener, 1142 m hoher Berg, mit wunderschönem Blick auf die Ammergauer Alpen, die umliegenden Seen und auf Füssen.

Im Sommer, wie im Winter ist der Buchenberg ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel. Während des Sommers kann man, neben zahlreichen wunderschönen Wanderungen, auch abwechslungsreiche Mountainbike Touren machen.

Im Winter gibt es dort ebenfalls schöne Möglichkeiten zum Wandern, außerdem kann man Ski fahren oder die extra angelegte Rodelstrecke hinunter sausen.

Auch lohnt es sich immer oben am Gipfel den Drachen- und Gleitschirmfliegen beim Starten zu zu sehen.

Wer den bewaldeten Buchenberg nicht zu Fuß erklimmen möchte, der kann von Buching aus mit dem Sessellift hinauf fahren. Oben auf dem Buchenberg befindet sich die Buchenberg Alm, eine ganzjährig bewirtschaftete Alm, in die es sich definitiv lohnt einzukehren. Die Buchenberg Alm verfügt über eine sehr schöne Sonnenterrasse und für die Kleinen gibt einen tollen Spielplatz zum austoben.

 

Details zur Wanderung

  • mittelschwere Wanderung
  • Aufstieg über den breiten Forstweg, Wiesen und Waldstücke
  • Abstieg über wurzelige, bei Nässe rutschige, Pfade
  • Trittsicherheit und festes Schuhwerk
  • Einkehr Buchenberg Alm

Start in Buching

Gestartet sind wir unsere Wanderung gleich an unserer Ferienwohnung Guggenberg in Buching. Von der Ferienwohnung aus, mussten wir uns zunächst rechts Richtung Buchenberg halten. Die Wanderwege auf den Buchenberg sind unten im Ort gleich schon beschildert, so kann man den Weg recht schnell finden.

An einer Gabelung kann man jetzt wählen, welchen Weg man hinaufsteigen möchte. Im Sommer ist der Weg über den Bachweg/Wurzelweg schön um hinauf zu wandern. Bei Nässe, und vor allem Schnee, ist dieser Weg nicht zu empfehlen.

Wir haben uns für den Aufstieg über die Forststraße entschieden und sind dieser nach Links hinauf gefolgt. Hier sind wir dann gemütlich, immer langsam, bergauf gewandert.

Forststraße zum Buchenberg / Allgäu
Forststraße auf den Buchenberg

Nach ca. 2 km wandern auf der Forststraße, sind wir zu einer weiteren Gabelung gekommen. An dieser kann man entweder die Forststraße weiter direkt hinauf zum Buchenberg wandern, oder, wie wir, in den Buchenberg Rundweg einsteigen.

Wanderschild Buchenberg Rundweg
Wanderschild Buchenberg-Rundweg

Buchenberg Rundweg

Der Buchenberg Rundweg ist eine, ca einstündige, leichte Wanderung. Die Wanderung führt oben auf der Hochebene entlang und hat mit ca. 300 Höhenmetern nur eine leichte Steigung.

Für Familien mit Kindern ist die Wanderung gut machbar und durch das abwechslungsreiche Wandern, wird es, auch den kleinen Wanderern, so schnell nicht langweilig.

Wir sind über Wiesen und durch kleine Wäldchen gewandert und hatten immer wieder traumhafte Ausblicke auf das weite Voralpenland und die Ammergauer Berge.

Ammergauer Berge im Allgäu
Ammergauer Berge

Einkehr Buchenberg Alm

Am Ende der Rundweg Wanderung, wartete die Buchenberg Alm auf uns. Bevor wir uns aber einen Platz gesucht haben, haben wir noch die unglaubliche Aussicht vom Buchenberg genossen.

Aussicht vom Buchenberg
Aussicht vom Buchenberg

Bei schönstem Wetter konnten wir sehr weit ins Voralpen Land schauen. Der Forggensee und der Bannwaldsee lagen vor uns und auch Füssen und viele der kleinen Dörfer rund um den Forggensee konnten wir von oben sehen. Einfach eine traumhafte Fernsicht.

Nachdem wir genug geschaut und ganz viel fotografiert haben, sind wir dann hinein in die Buchenberg Alm. Leider gab es auf der Sonnenterrasse keinen Platz mehr und auch im Inneren haben wir, nur durch Zufall, einen Platz an einem Tisch ergattern können.

Buchenberg Alm
Buchenberg Alm

Es hat sich aber definitiv gelohnt dort einzukehren, denn der Kaiserschmarren ist unglaublich lecker und auch die anderen Gerichte sahen sehr gut aus.

Über den Kulturenweg zurück

Gestärkt und aufgewärmt haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Wir wollten aber nicht wieder über den Forstweg hinunter nach Buching, und auch der Bachweg war keine alternative für uns.

Also haben wir uns entschieden, über den Kulturenweg hinab zu wandern.

Zunächst ging für uns die Wanderung von der Buchenberg Alm wieder ein Stück die Forststraße entlang, bevor es dann nach rechts in einen breiten Waldweg ging. Diesem sind wir für einige hundert Meter gefolgt, um dann rechts weiter auf einen kurvenreichen, steilen und teils sehr wurzeligen Pfad weiter hinunter zu wandern.

Kulturenweg Buchenberg
Wurzelpassage Kulturenweg

Dieser Abschnitt des Kulturenwegs ist eigentlich ein sehr schöner und abwechslungsreicher, jedoch war er an diesem Tag, durch den Regen der vergangenen Tage und dem kalten Wetter, stellenweise sehr vereist.

Wir mussten wirklich langsam und vorsichtig wandern und uns oft, gerade bei höheren Wurzelpassagen, gut festhalten.

Zwischendurch ging es noch einmal ein Stück einen breiteren Waldweg entlang, bevor uns eine kleine Wurzelpassage weiter hinab wandern ließ.

Am Ende dieses, durch das vereiste, etwas anstrengenderen Teil des Wanderwegs, sind wir nach rechts, auf einen breiteren Waldweg gebogen. Dieser hat uns langsam und stetig bergab bis nach Buching geführt, wo wir ein Stück oberhalb unserer Ferienwohnung ausgekommen sind.

Blick auf Buching
Blick Richtung Buching

 

Fazit

Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Wanderung, bei der es viel zu sehen gibt. Das sonnige Wetter und die unglaubliche Fernsicht an diesem Tag, haben die Wanderung besonders gemacht.

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