Die Königsschlösser, Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau, ziehen jedes Jahr Tausende Besucher aus aller Welt an. Auch ich sehe sie, bei jedem Urlaub im Allgäu, immer wieder gerne.

Bisher bin ich aber noch nie um den, unterhalb der Schlösser liegenden, Alpsee gewandert. Das wollte ich dieses mal ändern und habe uns, wie immer über Komoot, eine Wanderung herausgesucht.

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Details zur Wanderung am Alpsee bei Füssen

  • leichte Wanderung
  • Wanderzeit ca. 4 Stunden
  • Distanz ca. 13 km
  • Höhenmeter ca. 310
  • feste Wanderschuhe 
  • überwiegend schmale Wanderwege
  • mit einem Besuch der Königsschlösser kombinierbar
  • Proviant zum Wandern mitnehmen

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Die Königsschlösser

Die beiden Königsschlösser vom Märchenkönig Ludwig II, Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau, liegen nur wenige Kilometer von Füssen entfernt. Bei einem Besuch der beiden Schlösser erlebt man Romantik, Geschichte und Mystik. Und ein Besuch der Schlösser lohnt sich in jedem Fall, Sommers wie Winters. 

Tipp
Um den Touristenmassen an den Königsschlössern zumindest ein wenig zu entkommen, empfiehlt es sich wirklich sehr früh vor Ort zu sein!

Der Alpsee bei Füssen

Der Alpsee bei Füssen ist hinter dem Schloss Hohenschwangau gelegen, am Fuße des Berges Säuling. Er hat einen Umfang von ca. 4,7 km und gehört zur Gemeinde Schwangau. Wenn man dem Wanderweg am Ufer einmal herum folgt, ist man ca. zwei Stunden unterwegs. Für Kinderwagen ist dieser aber eher nicht geeignet!

Tipps für den Sommer
Das Alpseebad lädt im Sommer zum schwimmen im glasklaren Wasser des Alpsees ein und zum entspannen auf der Liegewiese. Im Sommer kann man den Alpsee auch per Boot erkunden und die schöne Aussicht auf die Königsschlösser vom Wasser aus genießen.

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Start am Parkplatz Königsschlösser

Unterhalb der beiden Schlösser gibt es einige gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten P1 – P4. Für Autos kostet das Tagesticket 6€, Camper oder Wohnwagen zahlen 8,50€.

Auch wir haben unser Auto auf einem dieser Parkplätze geparkt und sind von dort aus los gewandert.

Schloss Hohenschwangau

Zunächst führte uns die Wanderung vorbei an den Geschäften für Souvenirs und einer riesigen Schlange, für die Kutschfahrten zum Schloss Neuschwanstein. Kurz dahinter, wollte uns Komoot hinauf zum Schloss Hohenschwangau schicken.

Den Weg hoch haben wir uns aber, auf Grund der vielen Menschen die schon dort unterwegs waren, gespart. Wir sind einfach weiter geradeaus zum Alpsee gewandert. Vor dem Alpsee führte uns dann der Wanderweg rechts auf eine Asphaltstraße hinauf. Dieser folgten wir nur ein kurzes Stück, bevor es auf einen schmalen Waldweg ging.

Alpsee Wanderweg

Diesem schmalen Wanderweg durch den Wald sind wir, bis zum Ende des Sees immer weiter gefolgt.

Aussichten

Auf diesem Stück, bis zum Ende des Sees, hat man immer wieder traumhafte Aussichten auf den See und das andere, bewaldete Ufer. Leider war es auf unserer Wanderung zunächst recht trübe, so dass wir nur auf einen Teil des anderen Ufers schauen konnten.

Kleine Aussichtspunkte laden immer wieder zum kurzen verweilen und schauen ein.

Marienmonument

Am Ende des Sees gelegen, befindet sich das Marienmonument. Das Monument wurde zu Ehren der Königin Marie errichtet. Hier am am Ende des Sees, befand sich der Lieblingsbadeplatz der Königin.

Auch von hier hat man wieder einen traumhaften Blick über den See und das Plätzchen lädt zu einer kleinen Picknick Pause ein.

Am Marienmonument

Wir haben aber keine Pause eingelegt, sondern sind nach einem kurzen Fotostop gleich weiter am Ufer des Sees entlang gewandert. Der Wanderweg führte nun teilweise über Holzstege, am felsigen Steilufer entlang. Auf diesem Abschnitt, hatten wir immer wieder die beiden Königsschlösser im Blick.

Schloss Neuschwanstein

An einer Wegkreuzung kann man sich nun entscheiden, ob man den Weg am Ufer weiter entlang wandert, oder, wie wir, eine etwas größere Runde macht.

Richtung Gnomensteig

Für uns führte der Weg also rechts auf einen Waldweg, dem wir ein Stück bergauf folgten, bevor es wieder rechts weiter auf einen schmalen Wanderweg ging. Dieser führte uns weiter hinauf und vorbei an einer beeindruckenden Felswand. Die Felswand nennt sich „Israelit“ und wird von Sportkletterern genutzt, was wir an den Bohrhaken in der Wand erkennen konnten.

Wanderschild zum Gnomensteig

Gnomensteig

Nachdem wir die Steilwände passiert hatten, kamen wir wieder an eine Wegkreuzung, an der wir weiter geradeaus dem Gnomensteig gefolgt sind. Der Gnomensteig schlängelte sich nun durch den Wald immer weiter aufwärts.

Warum der Gnomesteig jetzt Gnomensteig heißt, konnte ich nicht so wirklich herausfinden!? Wenn du es weißt oder eine Idee hast, hinterlasse mir gerne einen Kommentar unter diesem Post!

An der nächsten Wegkreuzung hielten wir uns links und folgten der Beschilderung „Marienbuche / Oberer Winterzugweg„. Auch hier ging es, in weiten Bögen, weiter ein Stück bergauf. Bald führte uns der schmale Wanderweg links auf einen breiten Waldweg.

Wanderschild

Allein durch den Wald

Dieses Stück auf dem Waldweg war unglaublich ruhig und friedlich. Uns ist kein einziger Mensch begegnet, wie eigentlich auf dem größten Teil des Abschnitts bis zum Schloss Neuschwanstein. Das war unbeschreiblich schön!

Breiter Waldweg

Der breite Waldweg führte uns nun bis zur Marienbuche am Lobatboden. Vorbei an der Marienbuche folgten wir weiter diesem Wanderweg, der noch einmal kurz anstieg, bevor es hinunter zu einer Wegkreuzung ging. Hier wechselten wir nach rechts, auf einen etwas schmaleren Weg, der nach einem leichten Anstieg in einen Steig überging.

Schmaler Steig

Der Steig war teilweise sehr schmal, aber für uns gut zu begehen. Es ist kein Klettersteig! Er führte, in immer gleich bleibender Höhe, am Waldhang entlang. Wir hatten auch hier wieder tolle Ausblicke auf die Königsschlösser und den Alpsee. Ein Traum zum fotografieren!

Zum Ende des Steigs, ging es noch einmal einige Höhenmeter über Stufen hinauf und weiter eben, bis zur breiten Forststraße zum Schloss Neuschwanstein.

Letzter Anstieg

Schloss Neuschwanstein

Am Schloss Neuschwanstein war es dann vorbei mit Ruhe und Einsamkeit. Wir kamen an der Bushaltestelle vor der Marienbrücke aus und sind dort gleich von Touristenmassen empfangen worden. Die Schlange zur Marienbrücke reichte schon bis zur Straße zurück. Wahnsinn!

Wir haben uns am Schloss selber auch nicht lange aufgehalten, sondern sind gleich daran vorbei und der Straße bis hinunter zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz gefolgt.

Im Sommer ist der Abstieg über die Pöllatschlucht eine schöne Alternative.

Fazit

Eine traumhaft schöne Wanderung, mit viel Abwechslung und immer wieder wunderschönen Aussichten.


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